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2008

INNODELTA stärkt die Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden: Nordrhein-Westfalen und die Niederlande treiben die Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie voran. Dafür haben die beiden Länder die gemeinsame Internetplattform "Innodelta" ins Leben gerufen. Wissenschaftler und Unternehmer können sich dort über grenzüberschreitende Initiativen, Fördermöglichkeiten, neueste Ausschreibungen und relevante Veranstaltungen informieren. Daneben soll sie Forschungseinrichtungen und Unternehmen unterstützen und helfen, grenzüberschreitend Projekte zu entwickeln und umzusetzen.
Betreut wird das Vorhaben durch das Gemeinsame Sekretariat "Innodelta", das auf NRW-Seite von der Mülheimer ZENIT GmbH und auf der niederländischen Seite von SenterNovem, der staatlichen Innovationsagentur, betrieben wird. www.innodelta.net

 

PAION- Vertrag mit Lundbeck tritt in Kraft: Die mit H. Lundbeck A/S abgeschlossene erweiterte Lizenzvereinbarung der PAION AG bezüglich der Substanz Desmoteplase ist ohne Einschränkung in Kraft getreten. Zuvor hatte Lundbeck ihre Patentprüfung mit positivem Ergebnis abgeschlossen. PAION steht nun eine nicht rückzahlbare Vorauszahlung in Höhe von 8 Millionen Euro zu, die im ersten Quartal 2008 fällig ist. Die Desmoteplase- Entwicklung soll fortgesetzt werden, eine neue Phase- III- Studie ist für das zweite Halbjahr 2008 geplant. Im Rahmen der erweiterten Zusammenarbeit ist Lundbeck für kommende Studien und den späteren Zulassungsprozess verantwortlich.

 

Seeds-Fonds Aachen tätigt erstes Investment: Beteiligung an Vimecon GmbH - Der Seeds-Fond für die Region Aachen GmbH & Co. KG beteiligt sich gemeinsam mit der KfW sowie einer Gruppe von Privatinvestoren an der Vimecon GmbH, einem Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Alsdorf. Durch die erste finanzierungsrunde fließen der Vimecon mehr als eine Million Euro zu. Vimecon entwickelt ein Laser-gestütztes Kathetersystem zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

 

Neues aus der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften: Ab dem 01. März 2008 hat Herr Dr. Wilfried Diekmann die Funktion der Programm-koordination für das Thema 1 „Gesundheit“ sowie für das Thema 2 „Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, sowie Biotechnologie“ von Frau Ingrid Zwoch übernommen, die ebenfalls ab dem 01. März 2008 die Leitung der Organisationseinheit „Europäische Programme“ übernehmen wird. Zudem wird die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften seit dem 15. Februar 2008 durch die neue Mitarbeiterin Frau Dr. Claudia Eggert unterstützt, die insbesondere die „European and Developing Countries Clinical Trials Partnership (EDCTP)“ betreut aber auch Ansprechpartnerin für das Thema 1 „Gesundheit“ sowie für das Thema 2 „Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, sowie Biotechnologie“ ist.

 

Regionale Informationsveranstaltungen zum Wettbewerb BIO.NRW – weiße Biotechnologie:

19. März 2008, 16 Uhr – 18 Uhr

Evonik Degussa GmbH, Paul-Baumann-Str. 1, 45772 Marl

4. April 2008, 16 Uhr – 18 Uhr

VCI NRW, Völklinger Straße 4, 40219 Düsseldorf

18. April 2008 16 Uhr -18 Uhr

Evonik Degussa GmbH, Paul-Baumann-Str. 1, 45772 Marl

Mit dem Wettbewerb Bio.NRW will das Land Nordrhein-Westfalen die industrielle Biotechnologie weiter stärken. Ziel ist es, die Entwicklung neuer stofflicher Produkte und Prozesse u. a. für die chemische und pharmazeutische Industrie, aber auch für die Lebensmittel-, Kosmetik- , Papier-, Zellstoff-, Textil- und Lederbranche sowie weitere Sektoren am Standort Nordrhein-Westfalen zu fördern.

Vorabinformationen, wie Ausschreibungstext und ein Leitfaden zum Wettbewerb, finden Sie unter www.ziel2-nrw.de und www.innovation.nrw.de/wettbewerbe

 

Innovative Medicines Initiative: EU mobilisiert 2 Mrd. Euro für die Pharmaforschung: Eine weltweit einzigartige Förderinitiative könnte den Pharmastandort Europa wieder ganz nach vorne bringen. Erstmals werden in der im März offiziell startenden Innovative Medicines Initiative (IMI) konkurrierende, global aktive Pharmakonzerne in großem Maßstab zusammenarbeiten. Ziel der ungewöhnlichen Allianz ist es – gemeinsam mit Grundlagenforschern, Biotech- Unternehmen und Technologiespezialisten – Methoden und Biomarker zu etablieren, die die Arzneimittelentwicklung maßgeblich beschleunigen und zugleich deren Erfolgsrate spürbar steigern. Zugleich soll der Mangel an Fachkräften und angemessenen Bioinformatik-Tools zur Datenintegration behoben werden. Ihre Beteiligung an den IMI-Forschungskonsortien finanzieren die 26 in der Research Directors Group des europäischen Pharmaverbandes EFPIA vertretenen Pharmakonzerne aus ihren eigenen Forschungsbudgets – rund 1 Milliarde Euro haben die Unternehmen bis 2017 zugesagt. Die Förderung der Forschergruppen und Unterstützung der beteiligten KMU übernimmt die Europäische Kommission – sie legt ebenfalls eine Milliarde Euro in den Fördertopf. Veröffentlichung des ersten Calls auf: www.imi-europe.org

 

UNI Basel - Stabile Elektronen - Spins rucken Quantencomputer in greifbare Nähe: Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institute an der Universität Basel und des Massachusetts Institute of Technologie ist es erstmals gelungen, den magnetischen Zustand eines einzelnen Elektrons, den so genannten Elektronenspin, während einer ganzen Sekunde stabil zu halten. Damit ist ein wichtiger Meilenstein zur Realisierung von Elektospin- Speichern und zur Entwicklung von Quantencomputern geschafft. http://idw-online.de/pages/de/news245007

 

Trends in der deutschen Biotechnologie- Branche 2008
Biotechnologie- Branche optimistisch für 2008
- robuste Entwicklung trotz politischem Gegenwind
- gute Geschäftsentwicklung bei 61% aller Unternehmen
- 72% wollen neue Arbeitsplätze schaffen
- verringertes Wachstum bei F&E Ausgaben http://www.biodeutschland.org/befragung0708/befragung0708.php 

 

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft stellt aktuelle Daten und Trends zu „Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft“ vor: Forschung und Entwicklung stehen in der deutschen Wirtschaft wieder hoch im Kurs. Unternehmen haben 2006 fast 41,2 Milliarden Euro für ihre interne Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das entspricht einer Steigerung gegenüber 2005 um 6,5 %. Für 2007 wird sogar mit fast 42,9 Milliarden Euro gerechnet. Auch für 2008 plant die Wirtschaft weiter steigende Investitionen in Forschung und Entwicklung. Damit ist Deutschland auf gutem Wege, bis 2010 3 % des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung auszugeben. http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=233076.html 

 

Verleihung des C.H.S.- Förderpreises an Dr. Victor Sourjik: Der Chica und Heinz Schaller-Förderpreis in Höhe von 100.000 Euro geht an Dr. Victor Sourjik vom Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg für seine bahnbrechende Arbeiten auf dem Gebiet der zellulären Signalübertragung
http://idw-online.de/pages/de/news245257 

 

Universität Tübingen - Europaweit einzige Professur für präklinische Bildgebung in Tübingen: Im Rahmen eines feierlichen Symposiums eröffnete die Universität Tübingen am 29. Januar ihr Labor für Präklinische Bildgebung und Bildgebungstechnologie der Werner Siemens-Stiftung. Die durch die Werner Siemens-Stiftung finanzierte Professur ist europaweit die einzige, die präklinische Bildgebung und die Entwicklung neuer Bildgebungstechnologien für Forschung und Klinik verbindet.
http://idw-online.de/pages/de/news244589 

 

Johannes Gutenberg Universität Mainz - Neurologisches Studienzentrum eröffnet: Professionelles Kompetenzzentrum unterstützt Ärzte bei der Planung, Durchführung und Auswertung klinischer Studien in der Neurologie. Mit dem Bezug neuer Räumlichkeiten wurde am 30.1.08 das Neurologische Studienzentrum des "Interdisziplinären Zentrums Klinische Studien" (IZKS) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz offiziell eröffnet. Es ist das erste von insgesamt drei klinischen Studienzentren, welche innerhalb des IZKS aufgebaut werden sollen. Die wesentliche Aufgabe des Studienzentrums unter der ärztlichen Leitung von Dr. Sven Klimpe von der Neurologischen Klinik und Poliklinik ist die Bündelung und Unterstützung der klinischen Studienaktivitäten im neurologischen Bereich - dabei handelt es sich etwa um Studien zu Epilepsie, Multiple Sklerose oder Schlaganfall. Ziele für die nahe Zukunft sind insbesondere die weitere Professionalisierung der Studiendurchführung, die Erweiterung des Studienspektrums, die Planung und Initiierung von Studien sowie der Aufbau von Studiennetzwerken. http://idw-online.de/pages/de/news245039 

 

Ludwig-Maximilians-Universität München - Der Moleküle Baukasten im Rasterkraftmikroskop: Biologische Prozesse maßgeschneidert ohne lebende Zellen: Einzelne Moleküle nanometergenau an die gewünschte Stelle zu setzen, um daraus komplexe Systeme zu bauen: Das ist ein lang gehegter Traum vieler Wissenschaftler. Denn auf diese Weise könnte man zum Beispiel biologische Prozesse maßgeschneidert ohne lebende Zellen auf einem Chip durchführen. Stefan Kufer und seine Kollegen aus der Arbeitsgruppe von Professor Hermann Gaub, Lehrstuhl für Experimentelle Physik-Biophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, haben diesen Traum nun realisiert. Ihnen gelang es, mit einem Rasterkraftmikroskop (AFM) einzelne Moleküle aus einem Depotbereich aufzunehmen und auf einer Montagefläche nanometergenau wieder abzusetzen. Dabei machten sie sich die Präzision des AFM und die einstellbare Bindungsfähigkeit des DNA-Moleküls zunutze: Abschnitte der Erbinformation wurden zum Greifen und Absetzen der Moleküle verwendet. Die Arbeit im Rahmen des Exzellenzclusters "Nanosystems Initiative Munich" (NIM) wurde in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht. http://idw-online.de/pages/de/news245347 

 

Evonik European Science-to-Business Award 2008: Evonik, ehemals Degussa, lobt erneut den European Science-to-Business Award 2008 aus. Das Thema 2008 ist die Weißen Biotechnologie. Schirmherr der diesjährigen Ausschreibung ist Dr. Arend Oetker (Präsident des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft). www.evonik.com/award

 

2007

 

RTHW - Neue Studienzahlen der RWTH Aachen liegen vor: Die RWTH verzeichnet im Wintersemester 2007/08 insgesamt 5.605 Neueinschreibungen für ein Studium der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge bzw. für ein Studium mit Staatsexamen. Eine Neueinschreibung in die Diplom- und Magisterstudiengänge ist seit diesem Semester nicht mehr möglich. Damit ist die Umstellung der Studiengänge im Rahmen des Bolognaprozesses an der Aachener Hochschule abgeschlossen.

Mit der hohen Studienplatznachfrage liegt die RWTH über dem Landestrend - im Vergleich zum Vorjahr steigt die Anzahl der Neueinschreibungen in NRW um 7,6 Prozent, an der RWTH Aachen um 8,1 Prozent. Vor allem die so genannten MINT-Fächer - die mathematischen, ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengänge - legen erheblich zu. Mit einem Zuwachs von 13 Prozent im Vergleich zum vergangenen Wintersemester stehen die MINT-Fächer in Aachen hoch im Kurs. Landesweit stieg die Nachfrage hier um 11 Prozent. Pressebericht der RWTH

 

FH Aachen stockt Studienplätze auf: 840 zusätzliche Studienanfängerplätze und bis zu 30 vorgezogene Berufungen von Professorinnen und Professoren bis zum Jahr 2010 – um diese Zahlen haben der Rektor der Fachhochschule Aachen, Prof. Dr. Manfred Schulte-Zurhausen, und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart die Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der FH Aachen erweitert. Die Hochschule unterstützt somit aktiv die Bemühungen des Landes, im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 in den nächsten vier Jahren insgesamt 26.000 zusätzliche Studienplätze zu schaffen. Forschungsbericht 2007

 

FZ Jülich - Neuer Bereichsvorstand im Forschungszentrum - Ehemaliger Helmholtz-Geschäftsführer ist seit November in Jülich: Anfang November hat Dr. Sebastian M. Schmidt im Forschungszentrum Jülich sein neues Amt als Bereichsvorstand für "Struktur der Materie und Schlüsseltechnologien" angetreten. Der habilitierte Physiker arbeitete zuletzt als Geschäftsführer der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin. Er ist der erste von drei Bereichsvorständen, die in den kommenden Monaten ihre Arbeit aufnehmen werden. Die zwei weiteren Bereichsvorstände werden die Forschungsfelder "Gesundheit" und "Energie und Umwelt" übernehmen. Pressebericht des FZJ

 

Cluster Industrielle Biotechnologie aus NRW siegt im Bundeswettbewerb: Das nordrhein-westfälische Cluster Industrielle Biotechnologie ist Top-Gewinner beim Wettbewerb "BioIndustry 2021" des Bundesforschungsministeriums. Von insgesamt 60 Millionen Euro, die die Bundesregierung den Gewinnern im Rahmen ihrer High-Tech-Strategie in den kommenden fünf Jahren zur Verfügung stellt, gehen 20 Millionen Euro an das NRW-Cluster. Die Bewerbung aus Hamburg wurde ebenfalls mit 20 Millionen Euro prämiert, zehn Millionen Euro gehen nach Baden-Württemberg, jeweils fünf Millionen Euro erhalten Frankfurt und München. In einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren hatten sich die fünf Sieger gegen 19 andere Bewerber durchgesetzt.
Weitere Informationen:http://www.clib2021.com

 

Vorbereitung 3. Call Thema 2 "Lebensmitteln, Landwirtschaft und Fischerei, Biotechnologie":
die Europäische Kommission bereitet zurzeit in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten den
3. Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm im Thema 2 "Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, Biotechnologie" vor. Die Veröffentlichung des 3. Aufrufs ist für November 2007 geplant, die Einreichungsfristen werden im Februar/März 2008 liegen.

Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten für eine informelle Sitzung des PC (Programme Committee) in der vergangenen Woche eine VORLÄUFIGE Version als Arbeitsgrundlage zur Verfügung gestellt. Die Mitgliedstaaten haben nun die Möglichkeit auf Grundlage dieser ersten Version Textänderungsvorschläge einzubringen. Falls Sie an einem konkreten Vorhaben für den 3. Aufruf im Thema 2 mit deutscher Beteiligung arbeiten oder Interesse an einem der Themenvorschläge haben, sollten Sie uns spätestens bis zum 21. Mai 2007, 12 Uhr mitteilen, ob in der VORLÄUFIGEN Version des Arbeitsprogramms

(1) ein Thema unverändert beibehalten bleiben sollte oder
(2) geringfügige (!) Änderungsvorschläge zu einem Thema bestehen.

Ansprechpartner
:
Marie-Christine Mahlke
Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften
PTJ und PT-DLR im Deutschen
Graf-Recke-Straße 84, 40239 Düsseldorf
Tel.: 02 11 / 62 14 – 476, email: Marie-Christine.Mahlke@dlr.de


 

BMBF fördert Biologisierung der Medizintechnik: Die Biologisierung von Medizinprodukten und insbesondere von Implantaten steht verstärkt im Fokus innovativer Entwicklungen. Sollen Implantate optimal an die menschliche Physiologie angepasst werden, greift man zunehmend auf das große Potenzial molekularer Regenerationstechnologien einerseits und Nanotechnologien andererseits zurück. In der Bekanntmachung "Bioaktive Implantate" fordert das BMBF daher interessierte Forscher aus Wirtschaft und Wissenschaft auf, bis zum 15.08.2007 Projektideen zu Implantaten der nächsten Generation einzureichen http://www.vditz.de/nano.
Ansprechpartner
:
Dr. Oliver Bujok
VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger für das BMBF
 Graf-Recke-Straße 84, 40239 Düsseldorf
Tel.: 02 11 / 62 14 – 476, email: bujok@vdi.de.

 

Förderberatung des BMBF: Die Förderberatung des BMBF bietet einen kostenlosen elektronischen Newsletter an, der über Neuigkeiten zur Forschungsförderung des Bundes informiert. Den aktuellen Newsletter finden Sie unter http://www.foerderinfo.bmbf.de/de/as-info.php im Internet.

 

BMBF unterstützt deutsche Firmen bei europäischen Forschungsprojekten: Zusammen mit sieben weiteren Mitgliedsstaaten der Europäischen Union fördert Deutschland transnationale Forschungsprojekte zwischen Biotechnologie-Unternehmen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt dazu 7 Millionen Euro für deutsche Firmen zur Verfügung. Vor allem junge Biotechnologie-Unternehmen sollen damit ermuntert werden, sich auch über Ländergrenzen hinweg zu vernetzen. http://www.eurotransbio.net/
Kontakt: 
Dr. Stefan Lampel
Projektträger Jülich PTJ-BIO, Tel: (02461) 61 4817,
s.lampel@fz-juelich.de

 

Biotechnica Award 2007: Abgabefrist für die Bewerbung ist der 1 Juni 2007. Die Bewerbungsformulare können unter www.biotechnica-award.de herunter geladen werden.

 

Thomas Rachel: Forschungsprämie stärkt Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft:
Bundesforschungsministerium stellt dafür 100 Millionen Euro zur Verfügung

"Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas verlangt eine bessere Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. An dieser Herausforderung setzen wir mit passgenauen Strategien an. Besonders Hochschulen und öffentliche Forschungseinrichtungen müssen sich noch stärker als bisher Kooperationen mit der Wirtschaft öffnen. Mit der Forschungsprämie geben wir hierfür ein deutliches Signal: Die Zusammenarbeit vor allem mit kleinen und mittleren Unternehmen lohnt sich," betonte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bei der Vorstellung des neuen Förderinstruments, das in der nächsten Woche starten wird.

Die Forschungsprämie des BMBF ist eine der zentralen Maßnahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Ideen sollen in Deutschland nicht mehr nur entwickelt, sondern hier auch in Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt werden. Das neue Förderinstrument gibt der öffentlichen Forschung deshalb den Anreiz, ihre Kompetenzen im Wissens- und Technologietransfer weiter auszubauen.

Für das bis Ende 2009 befristete Förderinstrument werden insgesamt rund 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Forschungsprämie erhalten öffentliche und staatlich anerkannte Hochschulen sowie die gemeinsam von Bund und Ländern finanzierten Forschungseinrichtungen für FuE-Aufträge von Unternehmen mit maximal 1.000 Beschäftigten. Sie soll für neue, zusätzliche Aktivitäten verwendet werden, die die Kooperationsfähigkeit der öffentliche Forschung insbesondere mit mittelständischen Unternehmen verbessern. Die Forschungsprämie beträgt 25% des Auftragsvolumens, mit einer Prämienuntergrenze von 2.500 Euro und einer Prämienobergrenze von 100.000 Euro pro FuE-Auftrag.

Rachel: "Wir laden die öffentliche Forschung dazu ein, dieses neue Förderinstrument intensiv zu nutzen und zusätzliche Potenziale für eine breite Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zu mobilisieren."

Weitere Informationen zur Forschungsprämie im Internet unter:
http://www.hightech-strategie.de/forschungspraemie


 

 

2006

Die NKS-Lebenswissenschaften stellt sich vor

Im kommenden Jahr startet das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FP7), welches mit einer verlaengerten Laufzeit von 7 Jahren eine neue Dimension erreichen wird. Insgesamt 50,5 Mrd. Euro stehen von 2007-2013 zur Finanzierung europaeischer Forschungskooperationen zur Verfuegung. Hiervon sind mehr als 7 Mrd. Euro fuer das Thema 1 "Gesundheit" und das Thema 2 "Lebensmittel, Landwirtschaft und Biotechnologie" vorgesehen.

Kostenlose Beratung und Unterstuetzung erhalten Sie dabei von uns, der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L). Als ein Team mit langjaehriger Erfahrung in der Betreuung europaeischer Forschungsaktivitaeten begleiten wir Sie auf Ihrem Weg ins FP7: von Informationsveranstaltungen ueber die individuelle Beratung bis hin zur kritischen Durchsicht Ihrer Projektantraege koennen Sie auf uns zaehlen. Wir erlaeutern Ihnen auch gerne die Neuerungen im FP7 im Vergleich zum FP6.

Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften PTJ und PT-DLR
Königswinterer Str. 522-524
53227 Bonn
Tel. +49-228-3821-697
Fax +49-228-3821-699
E-Mail nks-lebenswissenschaften@dlr.de
http://www.nks-lebenswissenschaften.de

 

Bio Liège, Life Sciences Limburg and LifeTecAachen-Jülich join forces and announce the convergence of their conference activities.
 
Until recently above three life sciences organizations in the regions of Liège, Aachen and Limburg organized their local conference (being Bioforum, Cells at work, LifeTecXchange and Colloquium on Biomaterials) independently but made sure that conference dates were set at 6 month intervals.  

The organizations now see the need to reduce the number of conferences in order to improve the conference organization and to increase the quality and Europe wide recognition. They have combined efforts and decided upon one joined annual conference focusing on core competences that are supported by regional institutes and the majority of companies within the Euregional life sciences cluster. 

The first joint Life Sciences conference will take place on 21 and 22 March 2007 at Eurogress Aachen. 

The preparation of this annual conference that will take place each year either in Aachen, Liège or Limburg is in progress. “We contacted already several major sponsors, embracing our ideas and therefore we are confident that this conference will be a big success” says Dr Fred Bollen, Chair of the Life Sciences Triangle Steering Committee in the Euregio Meuse-Rhine.

 The three top-ranking conference sessions and core regional competences are

Biomaterials, including tissue engineering and culturing
Medical devices and instruments
Molecular medicine and molecular imaging 

Other key topics covered by this conference are: Biopharmaceuticals, Industrial Biotechnology and Food - Green Biotechnology 

The name of the conference and the initial program will be revealed in the third quarter of 2006.
The purpose of this pre-announcement is to inform parties about this initiative and kindly ask everybody not to organize any seminar, symposium or conference that might compete with this initiative three weeks before and after the dates of March 21 and 22 in 2007.

Organizing board members:

Dr. Rob Gossink, Chair LifeTecAachen-Jülich e.V.
Prof. Dr. Christian Grandfils, Secr. Chair
Bio Liège
Dr.
Fred Bollen, Chair Life Sciences Limburg
 

Nachfolge von Treusch ist klar

 
Professor Dr. Achim Bachem wird neuer Chef des Forschungszentrums. Einvernehmen ist
hergestellt. Überwältigende Wahl des 59-Jährigen.


Jülich. Der Nachfolger für den scheidenden Vorstandsvorsitzenden des Forschungszentrums Jülich
Joachim Treusch steht fest. Es ist der 59-jährige Wissenschaftler Professor Dr. Achim Bachem aus
Bonn.


Nachdem es im Frühjahr durch das frühzeitige Bekanntwerden des möglichen Nachfolge-
Kandidaten, des Rektors der Universität zu Köln, Irritationen gegeben und dieser von einer
Benennung Abstand genommen hatte, herrschte anschließend offizielles Stillschweigen. Dennoch
wurde jetzt bekannt, dass Achim Bachem sich am Freitag dem wissenschaftlich-technischen Rat des
Forschungszentrums vorstellte und von diesem mit überwältigendem Wahlergebnis bestätigt wurde.

 

Jülicher Zeitung, 22. Mai 2006

 

 

Forschen und entwickeln zum Nutzen der Menschen

Ministerium gibt 25 Millionen Euro an junge Biotechnologie-Unternehmen

3.3.06 Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt 40 neue Forschungsprojekte aus der Biotechnologie. In der dritten Ausschreibungsrunde der Initiative BioChancePlus haben sich mehr als 150 junge Biotechnologie-Unternehmen beworben. Die jetzt ausgewählten Projekte sind technologisch auf hohem Niveau und haben gute Erfolgsaussichten am Markt. Das BMBF stellt für diese Projekte in den nächsten drei Jahren 25 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Themenpalette der geförderten Projekte ist breit. Sie reicht von Therapien und Diagnoseverfahren für schwer heilbare oder altersbedingte Krankheiten wie Krebs, Aids, Rheuma und Alzheimer bis hin zur Entwicklung neuer gesundheitsfördernder Lebensmittel. Auch dabei sind Skizzen zu besonders umweltschonenden, kosten- und energieeffizienten Herstellungsprozessen. Mehr als 50 Unternehmen und über 30 Forschungseinrichtungen sind beteiligt. Eine enge Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft soll sicherstellen, dass Forschungsergebnisse auch auf den Markt kommen.

Schon die ersten beiden Ausschreibungsrunden von BioChancePlus sind auf großes Interesse bei den jungen Unternehmen gestoßen. Das BMBF hat unter 350 eingereichten Skizzen mehr als 140 Projekte ausgewählt. Mit insgesamt 100 Millionen Euro Fördermitteln für alle drei Ausschreibungen konnte das Ministerium zusätzlich 150 Millionen Euro aus der Wirtschaft mobilisieren.
Mit BioChancePlus unterstützt das BMBF vor allem forschungsintensive und finanziell riskante Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von jungen, innovativen Biotechnologie-Unternehmen in Deutschland - ein wichtiges Signal für den Durchbruch der noch jungen Biotechnologie-Branche in Deutschland.
 

Medos in die USA verkauft

Stolberg. Die Medos Medizintechnik GmbH, Stolberg, ist in die USA verkauft worden. Alle
Familiengesellschafter und die zwei Finanzinvestoren, darunter die Beteiligungsgesellschaft der
Sparkassen S-UBG, haben ihre Anteile an die Ventizz Capital Fund III Holding Company LLC, New
York, veräußert. Medos, so die S-UBG, stellt u. a. Blutpumpen und Antriebe für Kunstherzen her.
Ventizz will jetzt eine internationale Vermarktung der Produkte forcieren. http://www.ventizz.de/pm06

 

Paion als Arbeitgeber auf Rang 23 platziert

Aachen. Das biopharmazeutische Unternehmen Paion Deutschland GmbH, Aachen, ist als einer von Deutschlands Top-50 Arbeitgebern ausgezeichnet worden. In der größten Kategorie "Arbeitgeber mit bis zu 500 Mitarbeitern" erreiche Paion den 10. Platz, in der Gesamtwertung Rang 23 bei 165 Teilnehmern. Personalvorstand Dr. Mariola Söhngen: "Die Auszeichnung gebührt vor allem unseren Mitarbeitern. Sie machen Paion aus, weil sie eine ganz besondere Atmosphäre schaffen." Der Wettbewerb wird von "Capital" und der Psychonomics AG, Köln, veranstaltet. www.paion.de

 

Last update: 20.03.2008

LifeTecAachen-Jülich e.V.

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